Alexander Sergejewitsch Faminzyn

Alexander Sergejewitsch Faminzyn (* 5. November 1841 in Kaluga; † 6. Juli 1896 in Ligowo, Ortsteil von Sankt Petersburg)[1] war ein russischer Komponist und Musikpädagoge.

Leben und Wirken

Faminzyn studierte in Leipzig u. a. bei Moritz Hauptmann. 1864 ging er nach Löwenberg in Schlesien, wo er Schüler von Max Seifriz war. Dieser führte 1866 seine Russische Rhapsodie für Violine und Orchester auf. Von 1865 bis 1872 gab er Vorlesungen über Musikgeschichte und Ästhetik am Sankt Petersburger Konservatorium, an denen u. a. Ella Adaïewsky teilnahm. Von 1870 bis 1880 war er Sekretär der Kaiserlichen Russischen Musikgesellschaft, wo er sich als Gegner der Novatoren Borodin, Cui und Mussorgski profilierte.

Quellen

  • Georg Günther, Reiner Nägele (Hrsg.): Musik in Baden-Württemberg: Jahrbuch 2003, Band 10, Springer-Verlag, 2016, ISBN 9783476028921, S. 221

Einzelnachweise

  1. Alle Datumsangaben in diesem Artikel basieren, wenn nicht anders angegeben, auf dem Gregorianischen Kalender.
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Personendaten
NAME Faminzyn, Alexander Sergejewitsch
ALTERNATIVNAMEN Faminzyn, Alexander
KURZBESCHREIBUNG russischer Komponist und Musikpädagoge
GEBURTSDATUM 5. November 1841
GEBURTSORT Kaluga
STERBEDATUM 6. Juli 1896
STERBEORT Ligowo (Sankt Petersburg)